1. Arbeitspaket – Moor-Revitalisierung und Flächeneinrichtung
Im Arbeitspaket 1 werden alle Maßnahmen zur Wasserstandsanhebung auf entwässerten Moorflächen sowie zur Klimaschutzoptimierung bestehender Moore gebündelt. Ziel ist es, Moorflächen langfristig zu revitalisieren und nachhaltig zu nutzen.
Die Koordination übernimmt die Stadt Malchin durch eine Moormanagerin. Fachlich wird das Arbeitspaket durch die Universität Greifswald und Rostock begleitet, während der Wasser- und Bodenverband „Obere Peene“ seine Expertise im Wassermanagement einbringt. Die Einbindung von Flächeneigentümer*innen und regionalen Akteuren erfolgt kontinuierlich über Dialogformate.
Planung und Umsetzung der Wasserstandsanhebung und Flächeneinrichtung
Arbeitspaket 1.1 umfasst die Planung, Umsetzung und Nachbereitung von Maßnahmen zur Wasserstandsanhebung und Revitalisierung von Moorflächen in der Region Malchin. Ziel ist es, entwässerte Moore wiederzuvernässen und gleichzeitig bereits feuchte Moore klimafreundlich zu optimieren.
Der Prozess wird in enger Zusammenarbeit mit Flächeneigentümerinnen, Landwirtschaft, Verwaltrung und weiteren Akteuren umgesetzt. Eine Moormanagerin der Stadt Malchin koordiniert die Aktivitäten, die Stadt übernimmt die Vergabe der Planungs- und Bauleistungen. Fachlich begleitet wird das Vorhaben durch die Universität Greifswald sowie den Wasser- und Bodenverband „Obere Peene“.
Die Umsetzung erfolgt in fünf Schritten:
- Vorbereitung und Flächenauswahl auf Basis bestehender Daten und Analysen
- Machbarkeitsstudien und Vorplanung inkl. technischer und ökologischer Gutachten
- Genehmigungsplanung und Abstimmung mit allen Beteiligten und Behörden
- Bauliche Umsetzung der Wasserstandsanhebung und Flächenanpassung
- Nachbetreuung mit Monitoring, Wassermanagement und Dokumentation
Ziel ist die langfristig tragfähige Transformation der Moorlandschaft, bei der Klimaschutz, Wasserhaushalt und regionale Nutzung miteinander in Einklang gebracht werden. Im Projektverlauf sollen mindestens 300 Hektar Moorfläche wiedervernässt werden. Die Umsetzung erfolgt schrittweise und in enger Abstimmung mit allen Beteiligten, um eine dauerhaft klimafreundliche und nachhaltige Nutzung sicherzustellen.





