Bodenverbesserung in Äthiopien durch die energetische und stoffliche Nutzung landwirtschaftlicher Reststoffe - ETH-Soil

Herzlich Willkommen auf der Projektwebseite zum Vorhaben ETH-Soil.

Ziel des Projekts ist es, die Ernährungssicherheit in drei Pilotregionen der Region Oromia/Äthiopien durch Anwendung von Biodünger aus Pyrolyse- und Biogasanlagen zu verbessern. Es leistet einen Beitrag zur nationalen Umsetzung der Agenda 2030 und widmet sich Problemlösungen für folgende Herausforderungen:

  • Bekämpfung von Hunger durch ungenutzte landwirtschaftliche und soziale Potentiale,
  • nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen,
  • Aus- und Weiterbildung für einen wirtschaftlichen, sozialen und technischen Fortschritt.

Das Projekt zielt auf die Wiederherstellung degradierter Böden und der damit einhergehenden problematisch werdenden Ernährungssicherheit. Zielgruppe sind Klein- und Kleinstbauern mit geringem Einkommen in ländlichen Regionen, die oftmals von Nahrungsknappheit bedroht sind.

Eng an bereits in Land ausgerollte Vorhaben angeschlossen und wesentlicher Faktor zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit des Projekts sind die in das Projekt implementierten Module zur Aus- und Weiterbildung von Fachkräften. Es greift dabei auf die Vorarbeiten von KfW („FZ-Programm Berufs- und Hochschulbildung in Äthiopien“) und GIZ („Kapazitätsaufbau im Bildungswesen in Äthiopien“) zurück und soll dadurch den Wissenstransfer innerhalb bereits bestehender Formate gewährleisten.

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum erweitert sein bereits bestehendes Portfolio von Projekten und Maßnahmen in Afrika durch dieses Vorhaben und kann als Forschungseinrichtung in alleiniger Trägerschaft des BMEL dazu beitragen, die in Deutschland entwickelten Technologien, Kompetenzen und Erfahrungen für Äthiopien wie für ganz Afrika und zum Nutzen der Menschen vor Ort einzubringen.

Die Projektlaufzeit erstreckt sich über die Jahre 2021-2026.