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Abschlussveranstaltung "Biomasse optimal nutzen: Szenarien & Ergebnisse aus SoBio 2"
05.05.2026, 13:00-15:00 Uhr | Online via ZoomX

Die Online-Abschlussveranstaltung zum Projekt SoBio 2 hat am 5. Mai 2026 erfolgreich stattgefunden.
Die Präsentationsfolien der Referent:innen stehen nun auf dieser Seite zum Download zur Verfügung.

Rückblick auf die Veranstaltung

Das DBFZ hat gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ am 5. Mai 2026 die Online-Abschlussveranstaltung des Projekts „SoBio 2 – Szenarien zur optimalen Nutzung/Verteilung der begrenzt verfügbaren Biomasse innerhalb der Bioökonomie bis 2050“ durchgeführt.

Im Projekt wurde untersucht, wie die begrenzte Ressource Biomasse in einem klimaneutralen Wirtschaftssystem optimal genutzt werden kann. Dazu wurden die Modellergebnisse aus dem SoBio-Projekt um weitere Bioökonomiesektoren wie Torfersatz, Bau und Chemie sowie um Optionen der Kohlenstoffspeicherung erweitert. Auf dieser Basis wurden Szenarien zur Nutzung und Verteilung von Biomasse in Deutschland bis 2050 entwickelt.

In der Veranstaltung wurden zentrale Ergebnisse vorgestellt und ihre Bedeutung für die Bioökonomie und die Transformation unseres Wirtschaftssystems gemeinsam mit Expert:innen diskutiert.

Projekt „SoBio 2 – Szenarien einer optimalen Biomasseverteilung in der Bioökonomie“

SoBio 2 steht für Szenarien einer optimalen Biomasseverteilung in der Bioökonomie unter Betrachtung der Sektoren Ernährung, Bau, Chemie, Energie und Torfersatz sowie unter Berücksichtigung der Kohlenstoffspeicherung im Kontext von Klimaschutzzielen bis 2030/2050. Ziel ist die Erweiterung der Betrachtung um zusätzliche Bioökonomiesektoren wie Torfersatz, Bau und Chemie sowie die Einbeziehung von Optionen der Kohlenstoffspeicherung in Deutschland.

Durch die Variation zentraler Annahmen – etwa zu zukünftigen Biomassepotenzialen, technologischer Entwicklung, Klimaschutzmaßnahmen oder Ernährungsweisen – werden relevante Szenarien zur optimalen Nutzung und Verteilung der begrenzt verfügbaren Biomasse in der Bioökonomie bis 2050 entwickelt.

Wesentliche Forschungsfragen sind:

  • Was ist die optimale Rolle der begrenzten Biomasse und wie ändert sie sich über die Zeit?
  • Was sind die vorrangigen Zielmärkte für Biomasse?
  • Welche Technologien sind besonders wettbewerbsfähig und gibt es Wendepunkte?
  • Wie wirken sich Instrumente und Rahmenbedingungen auf die Erreichung der langfristigen Klimaschutzziele aus?

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtete sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung, die sich mit Fragen der Bioökonomie, der nachhaltigen Nutzung von Biomasse sowie mit Klimaschutzstrategien befassen. Angesprochen waren insbesondere Fachleute aus Forschung, Industrie, öffentlicher Hand und Verbänden mit Interesse an systemischen Analysen und Zukunftsszenarien.