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Dienstag, 01. 04. 2014

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Forschung

Die Bundesregierung strebt einen nachhaltigen Ausbau der energetischen Nutzung von Biomasse zu einer wesentlichen Säule für die künftige Energieversorgung an. Der Ausbau soll einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, zur Schonung fossiler Ressourcen, zur Sicherheit der Energieversorgung sowie zur Stärkung der Wertschöpfung insbesondere im ländlichen Raum und in der Land- und Forstwirtschaft leisten. Die energetische Nutzung von Biomasse kann jedoch nur dann dauerhaft etabliert werden, wenn sie nachhaltig, d.h. ökonomisch tragfähig, ökologisch zukunftsorientiert sowie sozial verträglich erfolgt.

Vor diesem Hintergrund ist es der wissenschaftliche Auftrag des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ), die effiziente Etablierung von Biomasse als wertvolle Ressource für eine nachhaltige Energiebereitstellung im Rahmen angewandter Forschung umfassend zu unterstützen sowie theoretisch und praktisch voran zu treiben. Die Etablierung und Integration von Biomasse in die Reihe der bestehenden Energieträger erfolgt unter Einschluss technischer, ökologischer, ökonomischer, sozialer sowie energiewirtschaftlicher Aspekte entlang der gesamten Nutzungskette, d.h. von der Produktion über die Bereitstellung bis zur Nutzung. Darüber hinaus soll das DBFZ wissenschaftlich fundierte Entscheidungshilfen für die Politik erarbeiten.

Weiterhin bearbeitet das Deutsche Biomasseforschungszentrum die folgenden Punkte:

  • Prüfung und Zertifizierung von festen und flüssigen Biobrennstoffen und Anlagen zur Wärme-, Strom- und ggf. Kraftstoffbereitstellung.
  • Beratung privater und öffentlicher Einrichtungen zu allen Fragen im Bereich "Energiegewinnung aus Biomasse".
  • Marktbeobachtung und Datenbereitstellung im Bereich "Biomasse/Bioenergie".
  • Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien und Ausschüssen u.a. bei der Normung und Richtlinienerstellung.
  • Unterstützung von Bundesministerien bei strategischen Fragen im Bereich "Biomasse/Bioenergie".
  • Vernetzung von Aktivitäten relevanter Akteure im Bereich "Biomasse/Bioenergie".

Die relevanten Zielgruppen des DBFZ sind neben dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und anderer Bundes- und Landesministerien auch staatliche und nicht-staatliche, nationale und internationale Organisationen sowie Wirtschaftszweige, welche von einer Energiegewinnung aus Biomasse direkt und indirekt berührt werden. Die Entwicklung neuer Prozesse, Verfahren und Konzepte erfolgt in enger Kooperation mit Wirtschaftspartnern sowie mit Forschungseinrichtungen. Damit werden auch Forschungsnetzwerke zwischen der Wirtschaft und der Wissenschaft initiiert und gefördert. Auch erfolgt eine Vernetzung mit der Forschung im Agrar-, Forst- und Umweltbereich, u.a. mit der BMELV-Ressortforschung, der außeruniversitären Großforschung (insbesondere dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ), den Landesforschungseinrichtungen, ausgewählten Universitäten wie auch mit anderen deutschen, europäischen und internationalen Institutionen im Bereich der energetischen Biomasseforschung.

In der wissenschaftlichen Arbeit setzt sich das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) primär mit den folgenden inhaltlichen Schwerpunkten auseinander. Für jedes der Forschungsfelder wurde ein eigenständiger Forschungsbereich geschaffen, welche im Folgenden kurz beschrieben werden.

Die vier Forschungsbereiche innerhalb des DBFZ sowie die Arbeitsgruppen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung