10. Fachgespräch "Partikelabscheider in häuslichen Feuerungen"

Ebenso wie der Klimaschutz ist auch die Verbesserung der Luftqualität ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Ziel. Auch von kleinen Holzfeuerungen darf hierzu ein angemessener Beitrag erwartet werden. Insbesondere bei den Staubemissionen stehen Holzfeuerungen zunehmend im Fokus. Das gilt sowohl für bestehende als auch für neu
errichtete Anlagen. Gesetzliche oder regionale Vorgaben für solche Anlagen orientieren sich häufig am Stand der Technik. Oft wird die technische Entwicklung aber auch erst durch ambitionierte Anforderungen vorangetrieben. In diesem Spannungsfeld befinden sich die heutigen und zukünftigen Betreiber von Holzheizungen. Um Fortschritte zu erzielen ist es erforderlich, dass sich alle Akteure fundiert informieren und austauschen können.

Agenda

Zeit Programm

9:00 Uhr    

Anmeldung / Kaffee

9:30 Uhr 

Begrüßung

Schwerpunkt Rahmenbedingungen

9:35 Uhr

Innovationsförderung im Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (MAP) - Auswertungen für 2018 
Dr. Hans Hartmann (TFZ)

9:50 Uhr

Gesetzgebung im Bereich Feinstaub / Kleinfeuerungsanlagen
Patrik Huth (Deutsche Umwelthilfe e.V.)

10:15 Uhr

Aktivitäten des Lenkungsausschusses "Feste Bioenergieträger" in der 2. Förderphase 2019-2021
Dr. Andrej Stanev (FNR)

10:40 Uhr 

Erfahrungsbericht von der Wood Stove Design Challenge 2018: Scheitholzofen zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung
Dr. Ingo Hartmann (DBFZ)

Hersteller- und Entwicklerforum (Kurzvorträge)

11:00 Uhr

Technische Neuerungen aktueller Produkte
Tim Baranowski (Kutzner + Weber GmbH)

Aktuelle Entwicklungen bei Fa. Schräder
Christoph Schade (Schräder Abgastechnologie)

Integrierte Abscheider aus der eHack-Serie
DI (FH) Johannes Edelbauer (ETA Heiztechnik GmbH)

Hackgutheizungen mit integrierten Abscheidern von 40-240 kW Kesselleistung
Wolfgang Aich (HDG)

Fadenabscheider zur Feinstaubabscheidung an Kaminöfen
Hans Leibold (KIT) und Benedikt Wagner (Scantherm)

12:00 Uhr

Mittagspause

Hersteller- und Entwicklerforum (Kurzvorträge) - Fortsetzung

13:00 Uhr

Partikelabscheider mit eingebautem Rauchsauger und automatischem Reinigungsgitter
Per Holm Hansen (PHX innovation Aps, Dänemark)

Automatische Reinigung des OekoTube-Inside bis 100 kW
Bernd Weishaar (OekoSolve AG, Schweiz)

Nachrüstbare Abgasnachbehandlung auf Basis von Katalysator, Abgaswärmeübertrager und Elektroabscheider
Dr. Ingo Hartmann (DBFZ)

Modell zur Demonstration eines Elektroabscheiders
Paul Roßmann (TFZ)

Neues aus Forschung und Entwicklung

13:50 Uhr

Feld-Emissionsmessungen nach elektrostatischen Partikelabscheidern an häuslichen Holzeuerungen
Dr. Josef Wüest (FH Nordwestschweiz)

14:15 Uhr

Kaffeepause

14:45 Uhr 

Optimierung der Fraktionsabscheidegrade elektrostatischer Staubabscheider beim Einsatz in Biomassefeuerungen
Jürgen Oischinger (Fraunhofer UMSICHT)

15:05 Uhr

Entwicklung einer Methodik zur kontinuierlichen Überwachung von Elektrofiltern
Bastian Alt (TU München)

15:25 Uhr

Primäre und sekundäre Verbesserung an einem Biomassekessel für Agrarbrennstoffe
DI Dr. Markus Gölles / Stefan Retschitzegger (Bioenergy 2020+, Österreich)

15:45 Uhr

Diskussion - Zusammenfassung - Ausblick

16:00 Uhr

Ende der Veranstaltung

 

Weitere Informationen:

Was: 10. Fachgespräch "Partikelabscheider in häuslichen Feuerungen"
Wann: 20. März 2019, 9:00 bis 16:00 Uhr
Wo: TFZ, Schulgasse 18, 94315 Staubing
Kosten: 40,00 Euro (beinhaltet Verpflegung sowie Pausengetränke und ist umsatzsteuerbefreit)

Flyer 10. Fachgespräch "Partikelabscheider in häuslichen Feuerungen" (1.66 MB)

Der Informationsflyer zum 10. Fachgespräch zum Download

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Zielgruppe

  • Hersteller von Abscheidern
  • Forschungseinrichtungen und Entwickler
  • Hersteller von Heizkesseln oder Einzelfeuerstätten
  • ausgewählte Behördenvertreter

Veranstaltungsreihe

Die nachhaltige Nutzung von Biomasse stellt einen wichtigen Baustein der Energiewende dar. Eine traditionelle Möglichkeit ist die Nutzung von Holz in Einzelraumfeuerungen und Zentralheizungen, in denen Scheitholz, Pellets, Briketts oder Holzhackschnitzel eingesetzt werden. Solche Anlagen mit kleiner Leistung befinden sich meist im häuslichen Umfeld, sie leisten derzeit den größten Beitrag zur Wärmewende in Deutschland. Leider entstehen bei der Verbrennung von Biomasse Luftschadstoffe wie Feinstaub. Zur Reduzierung des Staubausstoßes kommen neben brennstoff- und feuerungsseitigen Maßnahmen vorrangig sekundäre Staubabscheider zum Einsatz. Im Rahmen eines jährlichen Fachgespräches wollen die Veranstalter, das DBFZ und das TFZ, eine regelmäßige Plattform zum Austausch über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet bieten.