Ausrüstung

Zur Forschung an und Weiterentwicklung von hydrothermalen Prozessen betreibt das DBFZ mehrere Versuchsanlagen. Batch-Reaktoren, die die Biomasse in Chargen behandeln, haben den Vorteil, ein breites Spektrum von Ausgangsstoffen größtenteils ohne zusätzliche Vorbehandlung direkt zu prozessieren. Des Weiteren verfügt das DBFZ auch über Reaktoren für den kontinuierlichen bzw. unterbrechungsfreien Betrieb.

 

Elektrisch beheizt:

  • Tmax = 300 °C, pmax = 200 bar, Heizrate: bis zu 2,4 K/min
  • in-situ-Probenahme des Prozesswasser möglich
  • Zugabe von flüssigen Medien während des Prozesses möglich

Thermoöl beheizt:

  • Tmax = 270 °C, pmax = 200 bar, Heizrate: bis zu 2 K/min
  • in-situ-Probenahme des Prozesswasser möglich
  • Zugabe von flüssigen Medien während des Prozesses möglich
  • schnelles, aktives Abkühlen möglich

mit Thermoöl beheizt:

  • Tmax = 300 °C, pmax = 150 bar 
  • Heizrate: bis zu 2 K/min
  • schnelles, aktives Abkühlen möglich
  • Modular erweiterbar durch Deckelbohrungen und Bodenauslass
  • Gasprobenentnahme aus Kopfraum möglich
  • Schwenkbar, gerührt
  • l = 860 mm, di = 20 mm, VR=1,1 L
  • Tmax = 350 °C, pmax = 200 bar
  • Durchflussrate kann im Bereich von ca. 0,6–8 L/h variiert werden
  • ausschließlich Einsatz von flüssigen Medien oder Suspensionen mit Partikeln < 1,5 mm
  • max. 8 L/h Substratfördermenge
  • 1. Stufe (hydrothermaler Aufschluss): Tmax = 350 °C, pmax = 200 bar 
  • Probenahme nach der ersten Stufe möglich
  • 2. Stufe (hydrothermale Veredelung): Tmax = 300 °C, pmax = 100 bar
  • in-situ-Hydrierung

Analytik

Um die wissenschaftlichen Fragestellungen rund um hydrothermale Prozesse beantworten zu können, besitzt das DBFZ ein eigenes Analytiklabor mit einem großen Leistungsspektrum.