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Das Fachgespräch "Staubmessverfahren an Kleinfeuerungsanlagen" findet am 4. Februar 2020 am Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig statt. Der Call for Abstracts ist hierfür eröffnet. Noch bis zum 30. Dezember 2019 haben Interessenten die Möglichkeit, einen Beitrag zur Gestaltung des Programms einzureichen. Hierfür steht ein Bewerbungsformular zur Verfügung.

Staubmessung in Zeiten von Black Carbon und zunehmend anspruchsvolleren Grenzwerten

Biomassefeuerungsanlagen stellen derzeit den größten Teil erneuerbarer Wärme bereit. In der öffentlichen Wahrnehmung werden Vorteile wie weitgehende Treibhausgasneutralität durch schädliche Wirkungen der entstehenden Emissionen überlagert.

Eine unstrittig gesundheitlich relevante Emission ist Staub, welcher in Abhängigkeit der Inhaltsstoffe auch ein hohes Treibhausgaspotenzial aufweisen kann und damit das THG-Minderungspotenzial reduziert.

Mit fortschreitendem Erkenntnisstand über die Wirkung von Aerosolen und verschärften Grenzwerten wurden auch die zugehörigen Messverfahren angepasst. Durch die Absenkung der Staubkonzentrationen im Abgas moderner Biomassefeuerungen stoßen einige Messverfahren an ihre physikalischen Grenzen und müssen weiter angepasst werden. Da auch in den nächsten Jahren sinkende Staubemissionen aus Biomassefeuerungen dringend notwendig und auch zu erwarten sind, wird dieser Anpassungsdruck weiter steigen.

Im Rahmen eines praxisorientierten Fachgesprächs möchten die Veranstalter, das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentraum für nachwachsende Rohstoffe Straubing (TFZ) und die Deutsche Biomasseforschungszentrum Leipzig gemeinnützige GmbH (DBFZ) mit Experten am 4. Februar 2020 zu diesem Thema ins Gespräch kommen und aktuelle Messgeräte im praktischen Betrieb im Verbrennungstechnikum des DBFZ vorstellen.