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Pressemitteilung

Leipzig, 06.01.2011

Professor Dr. -Ing. Frank Scholwin übernimmt die Position des neuen wissenschaftlichen Geschäftsführers am Deutschen BiomasseForschungsZentrum

Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum bekommt eine neue wissenschaftliche Leitung: Professor Dr. Frank Scholwin wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2011 kommissarisch zum neuen wissenschaftlichen Geschäftsführer benannt. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Martin Kaltschmitt an, der das DBFZ als wissenschaftlicher Geschäftsführer seit 2008 leitete und zu einer der wichtigsten Forschungseinrichtungen im Bereich der energetischen Biomassenutzung aufbaute.

"Wir sind überzeugt, dass das DBFZ mit Professor Scholwin eine positive Weiterentwicklung erfährt. Mit Herrn Scholwin tritt eine Persönlichkeit diese Stelle an, die mit der Arbeit des DBFZ durch die Tätigkeit als Leiter des Bereiches Biochemische Konversion bestens vertraut ist sowie als Wissenschaftler auf vielfältige und überzeugende Erfahrungen und Erfolge zurückblicken kann. Nicht zuletzt verfügt Frank Scholwin über vielfältige Kontakte in Wirtschaft, Politik und Forschung", so Clemens Neumann, Leiter der Abteilung Biobasierte Wirtschaft, Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

Der neue wissenschaftliche Geschäftsführer, der das Amt mit dem 1. Januar 2011 offiziell übernehmen wird, zeigte sich hocherfreut: "Ich nehme die neue Herausforderung sehr gern an und werde die Entwicklung des DBFZ zum Kompetenzzentrum der Forschung und Entwicklung zur Bioenergie in Deutschland und über die Grenzen hinaus mit voller Kraft auf dem eingeschlagenen Weg weitertreiben. Gemeinsam mit dem gesamten Team des DBFZ sind wir meinem Vorgänger Professor Martin Kaltschmitt zu größtem Dank für die hervorragende Aufbauarbeit der letzten Jahre und sein außerordentliches persönliches Engagement verpflichtet".

Frank Scholwin (38) ist Umweltingenieur. Er nahm 2003 am damaligen Institut für Energetik und Umwelt in Leipzig seine Tätigkeit als Fachleiter für den Bereich Biogas auf. 2006 wurde er Bereichsleiter für den Bereich Biogastechnologie sowie Prokurist. Nach der Verschmelzung des Institutes behielt er diese Position im heutigen Deutschen BiomasseForschungsZentrum bei. Im Jahr 2009 wurde er zusätzlich zum Honorarprofessor Biogas/Bioenergie an der Universität Rostock berufen.

Forschung für die Energie der Zukunft - das Deutsche BiomasseForschungsZentrum

Wie kann man die Potenziale von Bioenergie am besten nutzen? Um auf diese Frage Antworten zu finden, arbeiten mehr als 100 Wissenschaftler und insgesamt über 170 Beschäftigte am DBFZ. In den Laboren des Forschungszentrums werden u.a. Potenzialanalysen, Machbarkeitsstudien sowie praktische Versuche im Bereich der energetischen Biomassenutzung durchgeführt. Ziel ist es, die Nutzung von Bioenergie technisch einfacher und sicherer, ökologisch verträglicher sowie ökonomischer zu gestalten. Die umfangreichen wissenschaftlichen Forschungsaufgaben am DBFZ werden in den vier Fachbereichen Bioenergiesysteme (BS), Biochemische Konversion (BK),
Thermo-chemische Konversion (TK) sowie Bioraffinerien (BR) bearbeitet.

Mit erheblichen Investitionen unterstützt die Bundesregierung die Sanierung und den Ausbau der technischen Forschungskapazitäten am Deutschen BiomasseForschungsZentrum. So fließen insgesamt acht Millionen Euro in die Sanierung und Erweiterung der Häuser und Anlagen an der Torgauer Straße. Darüber hinaus wird eine Biogas-Testanlage mit 5.500 Quadratmetern errichtet. Die Fertigstellung der umfangreichen Bau- und Sanierungsvorhaben ist für Ende 2011 vorgesehen.

Alleingesellschafterin des DBFZ ist die Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Weitere Organe der Gesellschaft sind der Aufsichtsrat und ein Forschungsbeirat. Der Aufsichtsrat besteht aus Vertretern des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL).

Kontakt: Antje Sauerland, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0341/2434-119, E-Mail: antje.sauerland(at)dbfz.de

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