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21. März 2018, Leipzig | 9. Fachgespräch "Partikelabscheider in häuslichen Feuerungen"

Die in vielen Großstädten eingerichteten Umweltzonen, so eine aktuelle Studie bezogen auf Leipzig, führen zur gewünschten Minderung der Feinstaubbelastung. In vielen Fällen konnten die gesetzlichen Grenzwerte in Bezug auf Feinstaub eingehalten werden. Auch wenn dadurch in einigen Regionen der Druck zur Umsetzung weiterer Feinstaubminderungsmaßnahmen zurückgegangen ist, stoßen Biomassefeuerungen im Vergleich zu modernen Öl- und Gasfeuerungen noch ein Vielfaches an Feinstaub aus. Da Umweltverbände und Gesundheitsorganisationen deutlich schärfere Grenzwerte fordern, ist davon auszugehen, dass das Thema Reduzierung der Feinstaubemissionen aus Biomassekleinfeuerungen auch zukünftig ein relevantes Thema bleiben wird.

Veranstaltungsreihe

Die nachhaltige Nutzung von Biomasse und Reststoffe aus der Biomassenutzung als Brennstoff stellt einen wichtigen Mosaikstein in der Energiewende dar. Eine traditionelle Nutzungsmöglichkeit sind Kaminöfen und Heizkessel im kleinen Leistungsbereich welche vorrangig im häuslichen Umfeld Anwendung finden. Leider entstehen bei der Verbrennung von Biomasse, in den meisten Fällen von Holz, Feinstäube, welche eine schädliche Wirkung entfalten. Zur Reduzierung des Staubausstoßes kommen neben brennstoff- und feuerungsseitigen Ansätzen vorrangig sekundäre Staubabscheider zum Einsatz. Im Rahmen eines jährlichen Fachgespräches wollen die Veranstalter, das Deutsche Biomasseforschungszentrum und das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) eine Plattform zum Austausch über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet bieten.

Zielgruppe der Veranstaltungsreihe sind

  • Hersteller von Abscheidern
  • Forschungseinrichtungen
  • Hersteller von Kesseln oder Einzelfeuerstätten
  • Ausgewählte Behördenvertreter