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Dr. Torsten Schmidt-Baum
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Veranstaltung

Erfolgreiche Planung und Realisierung von Wärmekonzepten auf Basis fester BioBrennstoffe (Hackschnitzel und Pellets)

am 25./26. Oktober 2016 in Kassel
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Über das Projekt

Bestehende oder geplante, mit fossiler Energie (Öl, Gas, Kohle) befeuerte Kesselanlagen sollen durch neue Biomassekessel ersetzt werden, die auf Basis lokal verfügbarer Bioenergie (Holzhackgut, Stroh, Pellets) betrieben werden. Der Fokus liegt bei Erzeugung von Niedertemperatur- und Prozesswärme in größeren Kesseln für Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft, größere Wohngebäude und beim Dienstleistungssektor sowie im Bereich der Fernwärmeerzeugung.

Das Projektkonsortium umfasst – neben der Österreichischen Energieagentur als Koordinatorin – zwei nationale Biomasseverbände (ARBIO, BGBIOM) und den europäischen Biomasse-Verband (AEBIOM), sowie zwei forschungsorientierte Partner mit Umsetzungserfahrung im Bereich Bioenergie (DBFZ und DTI) und weitere Energieagenturen. Die Partner sind in Nord-, Süd-, Mittel- und Osteuropa ansässig (in Finnland, Dänemark, Niederlande, Deutschland, Österreich, Slowakei, Kroatien, Griechenland, Polen, Rumänien, Bulgarien und Ukraine).

Es erfolgt ein Know-how-Transfer von Finnland (Holz), Dänemark (Stroh) und Österreich/Deutschland (Pellets, Holz) nach Süd- und Osteuropa. Zielgruppen sind Eigentümer und Betreiber von größeren Heizungsanlagen (> 100 kW Nennleistung, für Eigenversorgung und/oder Fernwärme), Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette für Bioenergie sowie politische EntscheidungsträgerInnen.
Potenzielle InvestorInnen, BetreiberInnen und ProjektentwicklerInnen von Biomasseanlagen in den vielversprechenden Marktsegmenten sollen dazu über die Chancen und Vorteile der Nutzung von bisher ungenutzter, örtlich vorhandener Biomasse anstatt fossiler Energie umfassend gezielt informiert und geschult werden. Die am Beginn des Projekts identifizierten vielversprechenden Marktsegmente sollen die Absatzmärkte für größere Biomassekessel erweitern. Dabei sollen auch bisher gegebenenfalls weniger gebräuchliche Biobrennstoffe wie Holzhackgut, Pellets oder Stroh genutzt werden. In allen Zielländern ist dazu eine intensive Zusammenarbeit mit wesentlichen Marktakteuren geplant.

Konkrete Arbeitsergebnisse des Projektes sind Informationen über vielversprechende Marktsegmente, die Marktchancen und -potentiale die hierbei in den Zielländern gegeben sind, Tools für eine sorgfältige technische und wirtschaftliche Bewertung, Planung und Umsetzung solcher Projekte (von der Brennstoffbeschaffung bis hin zur energetischen Verwertung für Wärmezwecke) sowie Best-Practice Geschäfts- und Finanzierungs-Modelle.

Neben einer Projektwebseite, www.bioenergy4business.eu, mit Informationen und Projektberichten werden europaweit Fachartikel verfasst und Broschüren aufgelegt. In 11 Partnerländern finden jeweils zwei National Info Days, drei 2-tägige Trainings-Seminare (Planung, Technik, Ökonomik sowie Geschäftsmodelle und Field Trips, getrennt für Wirtschafts- und Fernwärmebetriebe) und zwei Stakeholder-Workshops (bzgl. Verbesserung der Rahmenbedingungen) statt. Während der Projektlaufzeit werden Initiativen begleitet und beraten. Zwei mehrtägige Studienreisen nach Finnland (Schwerpunkt Holz) und Dänemark (Schwerpunkt Stroh) runden die Aktivitäten ab.

Bioenergy for Business wird durch das "Horizon 2020" Rahmenprogramm der Europäischen Union finanziert.

Sie wollen mehr über die Inhalte und Ziele des Projektes erfahren? Informationen  erhalten Sie in dem mit dem österreichischen Projektkoordinator geführten Interview, den Artikeln "Introduction in a pioneer Bioenergy4Business project" und "Switching to bioenergy - Realising the potential for European businesses: meet Bioenergy4Business" sowie der übersichtlichen Posterpräsentation.

Weitere Informationen:

Umstieg auf Bioenergie - Potentiale für europäische Unternehmen nutzen: Lernen Sie Bioenergy4Business kennen - Download (PDF)

Weitere Informationen

Weitere aktuelle Informationen über das Projekt und über die Arbeitsergebnisse unserer Partner finden Sie auch unter der internationalen Projekt-Homepage www.bioenergy4business.eu