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Monitoringbericht

Seit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 1. August 2000 wird im Rahmen von Monitoring-Projekten die Entwicklung der Stromerzeugung aus Biomasse verfolgt. [mehr]

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04.12.2013 14:10 Alter: 3 yrs

Effiziente dezentrale Biomassenutzung in der Russischen Föderation

Innovative deutsche Lösungen für russische Kommunen gefragt!
18./19. Februar 2014, Moskau/Duma

Hintergrund der Konferenz
Effiziente Technologien der energetischen Biomassenutzung für den ländlichen Raum sowie generell für Regionen abseits zentraler Energieversorgungsnetze haben in der Russischen Föderation stark an Bedeutung gewonnen – auch vor dem Hintergrund der überarbeiteten Förderrahmen im Bereich Energie und Abfallbehandlung. Die Veranstaltung hat das Ziel, russische Kommunen und damit potentielle Interessenten für Technologien der dezentralen Biomassenutzung mit deutschen Technologieentwicklern und -anbietern zusammenzubringen.

Veranstalter sind von deutscher Seite das Netzwerk SOJUS BIOENERGIE mit den Netzwerkbetreibern Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT (Oberhausen) und Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ, Leipzig). Auf russischer Seite findet die Veranstaltung auf Einladung des russischen nationalen Energieservice-Unternehmens FESCO des russischen Energieministeriums in Moskau im Gebäude des russischen Parlaments – der Duma – statt.

Im wissenschaftlichen Netzwerk SOJUS BIOENERGIE (www.sojus.dbfz.de) bahnen deutsche und osteuropäische Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter gemeinsam neue Kooperationsprojekte aus dem Bereich der Bioenergie an und unterstützen sich gegenseitig bei der Durchführung. Die durch das Netzwerk initiierten Kooperationen betreffen anwendungsnahe Fragestellungen wie Strategien und Technologien zur Nutzung von Forstbiomasse, landwirtschaftlicher Biomasse (Energiepflanzen, Reststoffe), (Bio-)Abfällen sowie zur Nutzung von Deponie- und Grubengas.

Ziele der Konferenz
Ziel der Veranstaltung ist die erfolgreiche Anbahnung von Modernisierungspartnerschaften zwischen Kommunen der Russischen Föderation und deutschen Anbietern von Bioenergietechnologien. Im Rahmen einer zweitägigen Fachkonferenz sollen Projektideen zu innovativer dezentraler Biomassenutzung seitens des Netzwerks SOJUS BIOENERGIE präsentiert werden. Dabei werden ausschließlich deutsche Technologien aus dem Bereich der Bioenergie vorgestellt, die technisch und wirschaftlich belastbar beschrieben werden können und für die möglichst bereits russische Partner und ein erster geplanter Standort benannt werden können. Der Schwerpunkt liegt dabei mit Rücksicht auf die spezifische Situation der russischen Energieversorgung auf dezentralen Lösungen.

Konkrete Ziele der Konferenz sind:

  • Präsentation innovativer Beispiele für effiziente dezentrale Bioenergienutzung. Zielgruppe auf russischer Seite sind dabei insbesondere Vertreter russischer Kommunen.
  • Bildung von Modernisierungspartnerschaften zwischen Deutschland und Russland sowie Transfer und wissensbasierte Anpassung von Best-Practice-Beispielen. Diese Beispiele können dann als Best Practice für Russland dienen und in andere Regionen bzw. Nachbarländer transferiert werden.
  • Bewerbung um Unterstützung und ggf. Förderung der Projektrealisierung durch FESCO oder weitere Förderinstitutionen in Russland.

Programm der Konferenz
Die Veranstaltung ist für 18./19. Februar 2014 in Moskau in den Räumen der Duma als zweitägige Veranstaltung mit Konferenz und Fachworkshops für ca. 70 Teilnehmer geplant. Dabei sind Projektpräsentationen für dezentrale Energieprojekte vorgesehen. Diese betreffen die Nutzung von forstlicher oder landwirtschaftlicher Biomasse einschließlich organischer Reststoffe bzw. Abfälle.
Die russische Seite wird eine Übersicht zum Stand der Umsetzung sowie zu Finanzierungsinstrumenten im Bereich der Bioenergie in Russland geben.
Außerdem werden die Netzwerkbetreiber – Fraunhofer UMSICHT und DBFZ – das Netzwerk SOJUS BIOENERGIE und ihre Institutionen vorstellen.

Themenspektrum der Konferenz (Auswahl möglicher Themen)

Die nachfolgenden Themenschwerpunkte stellen eine Auswahl möglicher Themen dar. Weitere Themenbereiche mit Bezug zu dezentralen Bioenergiesystemen sind möglich:

  • Nutzung von Grubengas und von Synthesegas aus Restholz für dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung (z.B. für den Einsatz in Sibirien)
  • Angepasste Pyrolyse problematischer organischer Reststofffraktionen
  • Klärschlammverwertung (z.B. Verkohlung von Klärschlamm mittels hydrothermaler Carbonisierung)
  • Biogasgewinnung aus Zuckerrübenpulpe, Stroh und/oder stickstoffreichen Abfällen/Geflügelkot
  • Bioremediation von mit Schwermetallen, Radionukliden oder organischen Schadstoffen belasteten Böden unter Einsatz der Mikrovermehrung

Bei Teilnahmewunsch bitten wir zunächst um Interessenbekundung per E-Mail an Tatiana Bladier (s.u.) bis zum 20. Dezember 2013. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, müssen wir über die Teilnahme nach Eingang der Bekundung entscheiden. Die endgültigen Anmeldeunterlagen werden Ihnen nachfolgend zugesandt.

Die Teilnahmegebühr beträgt für Teilnehmer aus Deutschland 80 €. Diese Teilnahmegebühr versteht sich als Unkostenbeitrag. Anreise- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmern zu tragen.

Für Fragen und Anregungen steht Ihnen gern zur Verfügung:
Tatiana Bladier
Kontaktmanagement SOJUS BIOENERGIE
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
Osterfelder Str. 3 | 46047 Oberhausen | Deutschland
Telefon +49 208 8598-1377
tatiana.bladier(at)umsicht.fraunhofer(dot)de
Bürozeiten: Dienstagnachmittag und Donnerstag ganztägig