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Monitoringbericht

Seit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 1. August 2000 wird im Rahmen von Monitoring-Projekten die Entwicklung der Stromerzeugung aus Biomasse verfolgt. [mehr]

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04.12.2018 14:44 Alter: 44 days

13./14. Juni 2019, Rostock | Call for Papers zum 13. Rostocker Bioenergieforum "Bioenergie und Landwirtschaft - Partner zur Erreichung der Klimaschutzziele?!"

Das Rostocker Bioenergieforum ruft hiermit zur Themeneinreichung  der diesjährigen 13. Veranstaltung unter dem Titel "Bioenergie und Landwirtschaft - Partner zur Erreichung der Klimaschutzziele ?!" auf.

Mit der Einführung der EEG 2016/2017 Novelle startete erst kürzlich eine neue Phase der Energiewende. Die Novellierung zielt speziell auf einen Systemwechsel vom Modell der Einspeisevergütungen hin zum Ausschreibungsverfahren. Diese Wettbewerbsumstellung traf nicht nur auf Befürworter. Diverse Kritiker fürchteten, dass die geplanten Maßnahmen den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien sowie das Erreichen der Pariser Klimaschutzziele behindern sowie den Arbeitsmarkt gefährden. Heute, drei Jahre nach Einführung der Novelle, stellt sich nun die Frage, ob sich diese Vorhersagen bestätigen konnten und inwiefern sich die Wettbewerbsumstellung tatsächlich auf die erneuerbaren Energien und speziell die Bioenergie als anteilsmäßig wichtigster Energieträger ausgewirkt hat.  Neben der EEG Novellierung spielt auch die Bioökonomie eine immer bedeutendere Rolle für die Weiterentwicklung der Bioenergie. Durch die stetige Entwicklung neuer Rohstoffe, Herstellungsverfahren und Technologien, Energiespeichermethoden, sowie der Symbiose aus energetischer und stofflicher Verwertung von biogenen Reststoffen, soll speziell das stoffliche Potenzial der biogenen Reststoffe ausgeschöpft werden, um innovative, international wettbewerbsfähige biobasierte Produkte zu schaffen.

Als Antwort auf diese aktuellen Entwicklungen konzentriert sich das diesjährige Rostocker Bioenergieform auf die Symbiose von Bioenergie und Landwirtschaft. Anhand von Beispielen und Pilotprojekten aus der Praxis werden die Erzeugung, Bereitstellung, Auf- und Verarbeitung von nachwachsenden Rohstoffen und biogenen Reststoffen sowie die Entwicklung neuer biobasierter Produkte und Bioenergieträger behandelt. Dazu zählen diverse Themen wie das nachhaltige StoffstromManagement, die Ressourcenschonung, innovative Konversionsverfahren, Dezentralisierung, die Erschließung von Recycling-Potenzialen von Reststoffen, die Entwicklung effizienter Wärmeversorgungskonzepte sowie die Sektorenkopplung. Als Besonderheit wird dieses Jahr ein Fachforum zum Thema „Mobilität“ angeboten, welches sich mit den Kraftstoffen der Zukunft in der Landwirtschaft, Schifffahrt, Schwerlast- und im Straßenverkehr beschäftigt. Interessante Themen umfassen hierbei die Nutzung von Flüssigerdgas, Biodiesel als Additiv, Emissionen sowie die neuesten politischen Entwicklungen. 
In Mecklenburg-Vorpommern aber auch in anderen Bundesländern existieren bereits gute Beispiele in der Praxis, die neben den wissenschaftlichen Forschungsergebnissen präsentiert und diskutiert werden sollen. Insbesondere das direkte Gespräch zwischen Forschern, Praktikern und Politikern soll zu einem Erkenntnisgewinn für alle und zu neuen Lösungsansätzen führen. Das inzwischen etablierte Rostocker Bioenergieforum bietet dafür eine ideale Plattform.

Veranstalter
des 13. Rostocker Bioenergieforums ist die Universität Rostock in Zusammenarbeit mit der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LFA) und dem Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) unter der Schirmherrschaft von Christian Pegel - Minister für Energie Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern.

Veranstaltungsort
Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock
Justus-von-Liebig-Weg 8
18059 Rostock

Kontakt
Universität Rostock, AUF, Professur Abfall- und Stoffstromwirtschaft
z. Hd. Frau Christine Herz
E-Mail: asw(at)uni-rostock(dot)de
Fax: +49 (0)381/498 3402

Einsendungen von Themenvorschlägen sind bis zum 15. Februar 2019 möglich.

Weitere Informationen | Anmeldeformular