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Zwischenbericht des Projektes "Biomasse konkurrenzen" ist erschienen

Der Zwischenbericht präsentiert nun eine Analyse der Rahmenbedingungen und Politikfelder, der Energiemärkte, der Rohstoffmärkte und von nutzbaren Flächen, die durch die Bioenergieproblematik tangiert werden. [mehr]

Das DBFZ entwickelte das Zertifizierungs-

system ENplus für Holzpellets

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Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) entwickelte das internationale Zertifizierungssystem ENplus für Holzpellets



Die Wissenschaftler des DBFZ entwickelten in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Energieholz und Pelletverband e.V. (DEPV) und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) das internationale Zertifizierungssystem ENplus für Holzpellets auf Basis der Europäischen Produktnorm prEN14961-2 und der Qualitätssicherungsnorm für biogene Festbrennstoffe prEN 15234. Dieses Zertifizierungssystem dient dazu, Ver­brauchern einen Brennstoff mit hoher und gleichbleibender Qualität zu bieten. Das Team vom DBFZ kooperierte dabei mit proPellets Austria (ppA) und weiteren Branchenexperten aus beiden Ländern. ENplus zeichnet sich gegen­über bestehenden Gütezeichen durch die folgenden Merkmale aus:

 

 i.      Qualitätssicherung von Holzpellets für den nicht-industriellen Gebrauch vom Rohstoffinput zur Pelletproduktion bis zur Auslieferung der Pellets zum Endverbraucher auf Basis der 3 europäischen Güteklassen:

·         A1 (Premiumpellets für den Einsatz bei Haushaltskunden),

·         A2 (Holzpellets mit geringem Rindenanteil für Feuerungsanlagen im mittleren Leistungsbereich und gewerbliche Anlagen) und

·         B (Holzpellets für Feuerungsanlagen im höheren Leistungsbereich)

ii.      Verbesserung der Versorgungssicherheit der Endverbraucher durch die Installation von Instrumenten zum Marktmonitoring

iii.      Integration von Nachhaltigkeitsanforderungen an den Rohstoffeinsatz zur Pelletproduktion

 

Die Pelletverbände aus Deutschland und Österreich einigten sich am 11. Februar 2010 in Salzburg darauf, ENplus in beiden Ländern einzuführen und dafür das maßgeblich vom DBFZ entwickelte Handbuch zu nutzen, welches den ent­sprechenden Ver­fahrensablauf beschreibt. Bereits im Frühjahr 2010 können sich die ersten Unternehmen nach ENplus zertifizieren lassen. Bedeutende Kessel- und Ofenhersteller unterstützen die flächendeckende Markteinführung von ENplus-Pellets.

Darüber hinaus beschlossen am 5. März 2010 die Vertreter der Pelletverbände aus Frankreich, Spanien, Ungarn, Finn­land, der Schweiz, Österreich und Deutschland am Rande der "World Sustainable Biomass Conference" in Wels die Gründung eines Europäischen Pelletdachverbandes, der zunächst die Aufgabe hat, ENplus auch im nicht-deutschen Sprachraum einzuführen.

Das DBFZ konnte mit diesem Projekt einen entscheidenden Beitrag zur Qualitätssicherung einer nachhaltigen Bio­massenutzung leisten.

 

Weitere Informationen zum Zertifizierungssystem findet man unter www.enplus-pellets.de.

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