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Monitoringbericht

Seit Inkrafttreten des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 1. August 2000 verfolgt das Bundesumweltminis-terium die Stromerzeugung aus Biomasse im Rahmen von Monitoring-Projekten. [mehr]

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04.10.2012 11:04 Alter: 259 days

Bundeskanzlerin Angela Merkel weiht Chemisch-Biotechnologisches Prozesszentrum CBP im Spitzencluster BioEconomy in Leuna ein

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff haben am 02. Oktober 2012 das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP, Partner im Spitzencluster BioEconomy, in Leuna eingeweiht.

„Bald werden die Anlagen im Regelbetrieb angefahren“ ist sich Professor Dr. Hirth sicher, der am Dienstag im Beisein vieler geladener Gäste das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP als zentralen Baustein des Spitzenclusters BioEconomy zusammen mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff sowie dem Clustermanager des Clusters BioEconomy Stephan Witt einweiht.

 „Für die Partner des Clusters BioEconomy wird das Fraunhofer CBP die Produktion chemischer Grundstoffe aus Biomasse, z. B. Holz, ermöglichen. Es liefert damit eine wichtige Grundlage, um die Chemieproduktionen im Cluster mit Rohstoffen und Zwischenprodukten zu versorgen“, erläutert Stephan Witt. Biomasse, die nicht aus Nahrungsmitteln gewonnen wird, wie Holz soll Erdöl als Grundstoff heutiger Produkte der Chemieindustrie ablösen und zudem die Entwicklung neuartiger Stoffe ermöglichen. „Damit das, was im Reagenzglas funktioniert, auch im industriellen Rahmen umgesetzt werden kann, müssen wir die Prozesse in größeren Versuchsanlagen testen und optimieren“ erläutert Professor Dr. Hirth die Funktion des Fraunhofer CBP.

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) arbeitet im Rahmen des Spitzenclusters als FuE-Partner im Bereich der energetischen Nutzung von biogenen Reststoffen, die während der stofflichen Erzeugungsprozesse anfallen. Verschiedene Projekte mit großen und mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen untersuchen die Möglichkeiten zur integrierten Energiebereitstellung mit dem Ziel, dabei eine möglichst hohe und klimaneutrale Wertschöpfung zu erzielen. Die Entwicklung eines clusterübergreifenden Stoffstrommanagements sowie die Entwicklung, Skalierung und industrielle Umsetzung von Produktionsverfahren stellen dabei die zentralen Aufgaben des DBFZ dar, das darüber hinaus auch umfassendes Wissen über Bioenergiekonversionspfade und zur Bewertung der Umwandlungsprozesse mit in den Spitzencluster einbringt.