Erfolgreiche Fortsetzung – Der erste Mess-Workshop der AG Feinstaub im Service- und Begleitvorhaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fand am 26. und 27. April im DBFZ statt
Vier Institute sind im Rahmen der "Klimaschutzinitiative Biomasse" des BMU an Projekten zur Partikelmessung aus Kleinfeuerungsanlagen für Biomasse beteiligt. Zu der Harmonisierung der der Messverfahren gegründeten AG Feinstaub sind auf Einladung zwei weitere Institutionen hinzugestoßen. Bei dem vom DBFZ organisierten Workshop kamen 20 Vertreter der beteiligten Forschungseinrichtungen zusammen, um Ansätze für die Standardisierung von Messverfahren zur Bestimmung von Partikelemissionen bei Biomassefeuerungen im kleinen Leistungsbereich zu entwickeln. Hierzu wurden unter anderem im Technikum des DBFZ vergleichende Messungen durchgeführt. Dabei kam folgende Messtechnik zum Einsatz: SMPS (Scanning Mobility Particle Sizer), ELPI (Electrical Low Pressure), Impaktor (Kalman), FMPS (Fast Mobility Particle Sizer), ITES (Isokinetisches TeilstromEntnahme System), OPC (Optical Particle Counter)http://www.particlecounters.org/optical/ und FPS (Fine Particle Sampler).
Erste Auswertungen und zahlreiche begleitende Diskussionen bestätigen den erheblichen Bedarf einer Standardisierung der Probenahme, der Verdünnung und der Messverfahren.
Weitere Themen, die in den folgenden Workshops vertieft diskutiert werden sollen, sind gemeinsame Übersichten zu Messverfahren und Toleranzen, Möglichkeiten der Vollstrommessung, Fragen zur Vollstrom- und Teilstromverdünnung der Abgase sowie Messungen in An- und Abfahrprozessen.
An dem Workshop waren Wissenschaftler mit Messtechnik aus den folgenden Institutionen beteiligt: DBFZ, UMSICHT (Fraunhofer - Gesellschaft), Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern), IoEC (Helmholtz - Gemeinschaft), Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und Technologie- und Förderzentrum (TFZ). Hinzu kamen ohne eigene Messtechnik interessante Akteure vom Helmholz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), der Universität Göttingen und dem IFF-Magdeburg.

